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Verleihung des Ehrenamtspreises der Verbandsgemeinde Rengsdorf am 7.12.2016
Preisträger: die Sternsinger
- der Stolz der Ortsgemeinde

Während andere Gleichaltrige ihre Weihnachtsferien genießen und im Warmen sitzen, ziehen die Sternsinger bei Kälte, Regen und Schnee von Haus zu Haus. Sie tragen ihre Lieder und Gedichte vor, schreiben den Segen der Weihnachtsbotschaft an die Türen und sammeln Geldspenden im Auftrag der Kirche für Kinder in der ganzen Welt, denen es nicht so gut geht wie ihnen selbst.
Johanna Pfleger, Lisa Krause und Luise Pfleger sind viele Jahre als Sternsinger unterwegs gewesen und begleiten nun die jüngeren Mädchen und Jungen. Aus Meinborn sind derzeit Jessica Troß, Lena Lachnit, Joana Fackert, Julia Hoffmann, Ina Carlotta Kern, Celine Troß, Leo Konstantin Kern sowie Paul und Nick Henrici dabei.
Unabhängig von ihrer Religionszugehörigkeit sind sie ganz selbsverständlich mit Freude und Idealismus für die gute Sache unterwegs. Selbst die Süßigkeiten, die man ihnen schenkt, spenden sie für wohltätige Zwecke, wie z. B. für Kinderheime und Tafel.
Auch sonst sind die Kinder und Jugendlichen sehr sozial engagiert:

  • Lisa ist bei der Jugendpflege Rengsdorf aktiv und betreut Kinder bei den Ferienfreizeiten.
  • Luise trug mit ihrem Klavierspiel schon bei der Vergabe des Ehrenamtspreises 2014 zum musikalischen Rahmenprogramm bei.
  • Joana, Lena und Jessica haben sich tatkräftig eingesetzt, als im vergangenen Jahr verschiedene Flüchtlingsfamilien nach Meinborn kamen. Sie halfen mit ihren Englischkenntnissen bei Übersetzungen und zeigten einer syrischen und einer afghanischen Familie, wie man mit Google-Übersetzer in Deutschland kommunizieren kann, wenn man nur arabisch oder farsi spricht.
    Außerdem kümmerten sie sich über Monate um ein gleichaltriges syrisches Mädchen und halfen ihr, sich auf dem Schulweg und in der Schule zurechtzufinden. Auch nach der Schule lernten sie mit ihr deutsch. Ihre Integrationshilfe war so erfolgreich, dass das Mädchen bei den Sternsingern 2016 mitgehen konnte und ebenfalls für andere arme Kinder sammelte.
Die Gemeinde Meinborn ist sehr stolz auf Euch und bedankt sich ganz herzlich für Euer großartiges soziales Engagement!



Kirchspiel Anhausen - Dauerhaft können wir uns die Fusion nicht leisten

Ortsbürgermeisterin und Ortsbürgermeister des Kirchspiels Anhausen erläutern ihre Position zum Fusionsvertrag

Der Verbandsgemeinderat Rengsdorf hat am 27. September der Fusionsvereinbarung mit der VG Waldbreitbach zugestimmt. Dies hat erhebliche Auswirkungen auf die Haushalte der Ortsgemeinden. Denn der Verbandsgemeinde-Haushalt wird überwiegend durch die Umlage finanziert, die die Ortsgemeinden bezahlen müssen.

Hier setzt die Kritik der Ortsbürgermeisterin und Ortsbürgermeister des Kirchspiels Anhausen an: Durch die jetzt beschlossene Vereinbarung werden nach ihrer Ansicht vor allem die steuerschwachen Kommunen dauerhaft in ihrer Leistungsfähigkeit überfordert.

Durch die Fusion werden zunächst die Schulden der Verbandsgemeinde Waldbreitbach auf die neue Verbandsgemeinde übertragen. Bei zukünftiger Tilgung der Schulden entfallen alleine auf das Kirchspiel Anhausen über 200.000 Euro.

Weiterhin steigt die VG-Umlage für alle Ortsgemeinden der Verbandsgemeinde Rengsdorf nach eigenen Berechnungen um über 20% (Kirchspiel Anhausen über 100.000 Euro jährlich).

Zusätzlich schlägt die vereinbarte Übernahme des Wiedtalbades für das Kirchspiel Anhausen mit ca. 70.000 Euro jährlich zu Buche. Dies sorgt für besonderes Unverständnis. Hier werden die 4 Ortsgemeinden belastet, ohne dass ihre Bürger auch nur den geringsten Nutzen hätten. Da tröstet auch die für 3 Jahre vereinbarte Übergangslösung kaum. Die Investition- und Unterhaltungskosten werden durch einen Neubau, der in der Vereinbarung vorgesehen ist, über einen sehr langen Zeitraum anfallen.

Die Auswirkungen auf die Gemeindehaushalte werden früher oder später dafür sorgen, dass die Haushalte nicht mehr ausgeglichen sind. Die Folge: steigende Steuern, Preise und Gebühren, die die Bürger zu zahlen haben. Und: Die in Form höherer Umlagen abzuführenden Gelder stehen in den Ortsgemeinden nicht mehr zur Verfügung.

Aus diesem Grund sind sich die Ortsbürgermeisterin und Ortsbürgermeister einig, dass sie bei der Anhörung der Ortsgemeinden im Rahmen des Gesetzgebungsverfahren ihren Räten eine Zustimmung zur Fusionsvereinbarung nicht empfehlen können, solange dort eine Belastung der Ortsgemeinden durch die Übernahme eines Schwimmbades festgeschrieben ist.

Anhausen, 28.09.2016



Meinborn hat gewählt: Ergebnisse zur Landtagswahl hier


Projekt Verbundkonzept Lebensraum Kirchspiel Anhausen

Im Juni 2015 wurden 189 Fragebögen an alle Meinborner Bürgerinnen und Bürger verteilt, die 55 Jahre oder älter sind.

Es sind dazu 91 Rückmeldungen eingegangen (das sind knapp 50%).

Wir danken allen, die sich die Mühe gemacht und zu den umfangreichen Fragen Stellung genommen haben.

Bei der Seniorenfeier wurden die Ergebnisse bereits kurz vorgestellt und bei der Bürgerversammlung detaillierter erläutert.

Zur weiteren Information hier nochmals eine Zusammenfassung der Auswertung:

BETEILIGUNG:

Geantwortet haben 44 weibliche und 43 männliche Personen; 4 haben keine Angabe gemacht.

30 Antworten kamen von den Altersklassen bis 65 Jahre;
47 Antworten kamen von den Altersklassen von 65 - 80 Jahren;
10 Antworten kamen von den Altersklassen ab 80 Jahren.

Man kann die Ergebnisse also durchaus als repräsentativ ansehen.

WOHNSITUATION:

Eine der ersten Fragen lautete: ‘Möchten Sie in absehbarer Zeit Ihre Wohnsituation ändern?’
90 Personen antworteten dazu mit ‘nein’, nur 1 Person mit ‘ja’.

Eine weitere Frage lautete: ‘Möchten Sie, solange es geht, in Ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben?’
89 Personen antworteten dazu mit ‘ja’ und 2 Personen mit ‘ich weiß es noch nicht’.

Da nahezu alle Befragten weiterhin in den eigenen vier Wänden leben möchten, sieht die Gemeinde hier einen Schwerpunkt für künftige Aktivitäten. Ziel dabei ist, Unterstützung dort zu organisieren, wo Bürgerinnen und Bürger für ein weiteres Wohnen zu Hause nicht ausreichend selbstständig sind (z.B. Mobilität, Arbeiten im und am Haus).

Die Ansiedlung eines Seniorenwohnheimes hat dagegen nicht oberste Priorität.

ÖFFENTLICHER NAHVERKEHR:

60% der Befragten finden den öffentlichen Nahverkehr nicht ausreichend.
86% nutzen den öffentlichen Nahverkehr überhaupt nicht, sondern den eigenen PKW.

Die Gemeinde wird versuchen, auf eine Verbesserung des öffentlichen Nahverkehrs hinzuwirken; dies sicherlich in Zusammenarbeit mit den anderen Gemeinden im Kirchspiel.
Allerdings wurde auch bei der Bürgerversammlung noch einmal darauf hingewiesen, dass z. B. das Projekt ‘Sammeltaxi’ überhaupt nicht angenommen wurde und deshalb wieder eingestellt werden musste.

GESCHÄFTE VOR ORT:

Etwa 3/4 der Befragten finden die Geschäfte vor Ort wichtig, aber nur etwa 1/3 gab an, diese auch überwiegend für die täglichen Erledigungen zu nutzen.
1/4 der Befragten fehlt ein Supermarkt.

Seitens der Gemeinde sehen wir eigentlich keine Möglichkeiten die derzeitige Situation zu ändern. Wir haben mit diversen anderen Gemeinden in ähnlicher Lage gesprochen aber bis dato kein Konzept zur umfangreichen Nahversorgung ausgemacht, das auf Dauer erfolgreich sein kann. Leider orientiert sich die Anzahl und Größe der Geschäfte an dem Bedarf der Einwohner - je weniger Kunden desto kleiner bzw. weniger werden die Geschäfte sein.

ÄRZTLICHE VERSORGUNG:

Mit dem Angebot der Allgemein- und Zahnärzte im Kirchspiel sind die große Mehrzahl der Befragten einverstanden.

VEREINE UND KIRCHENGEMEINDEN:

Etwa je 1/3 der Befragten gab an, Angebote der Vereine und der Kirchengemeinden in Anspruch zu nehmen. Bei den Vereinen wurden in erster Linie Sportverein und Gesangsverein genannt.

Für alle Senioren, die über das Vereinsleben im Dorf nicht so gut Bescheid wissen, möchten wir darauf hinweisen, dass es auch noch andere Vereine gibt, die sich über jedes einzelne Mitglied freuen: z.B. der Obst- und Gartenbauverein, der Verschönerungsverein und der Frauenverein; aber auch der Turnverein und der Gesangsverein nehmen gerne weitere Mitglieder auf.

KULTURELLE VERANSTALTUNGEN:

Mehr als die Hälfte der Befragten hat Interesse bekundet an kulturellen Veranstaltungen, hauptsächlich Theater, Ausstellungen, Konzerte.

In dieser Hinsicht ist Meinborn ein relativ weißer Fleck auf der Landkarte; vielleicht möchten sich Interessierte zusammenschließen und hier für Abhilfe sorgen? Wenn immer möglich, würde die Gemeinde Unterstützung gewähren.

GEGENSEITIGE HILFSANGEBOTE:
(in den nächsten 5 Jahren)

Hierzu gab es folgende Rückmeldungen:
ca. die Hälfte benötigt evtl. Hilfe im Haushalt;
ca. die Hälfte benötigt evtl. Hilfe bei Garten- und Grundstückspflege, incl. Gehwege reinigen und Schnee räumen;
ca. 1/3 benötigt evtl. Begleitdienste zum Arzt, Amt, usw. und Hilfe beim Ausfüllen von Formularen;
knapp 1/3 wünschen sich Entlastung bei der Pflege von Angehörigen;
ebenfalls 1/3 würden einen mobilen Mittagstisch in Anspruch nehmen.

Zum jetzigen Zeitpunkt empfehlen wir Interessierten, sich kostenfrei und unabhängig beim Pflegestützpunkt der Verbandsgemeinde über Pflegeleistungen und hauswirtschaftliche Versorgung beraten zu lassen.

SENIOREN HELFEN SENIOREN:

Hier gaben nur knapp 1/4 der Befragten an, dass sie auch bereit wären anderen Senioren zu helfen; weitere 25% wären ‘vielleicht’ bereit.
Allerdings sieht sich ein weiteres Viertel dazu aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage.

42 Befragte würden Einkäufe für Nachbarn übernehmen
34 Befragte bieten Begleitdienste mit dem Auto zum Einkaufen an
26 Befragte bieten Begleitdienste zu ärzten und Therapeuten an
34 Befragte hätten Zeit für persönliche Gespräche

9 Befragte könnten Wanderungen und Spaziergänge organisieren
4 Befragte bieten ein ‘musikalisches Miteinander’ an

Auch für handwerkliche Hilfsarbeiten und zur Hilfe bei der Pflege von Grundstücken erklären sich verschiedene Senioren bereit.

Vor dem Hintergrund dieser Umfrageergebnisse wäre zu überlegen, ob eventuell eine Selbsthilfeinitiative von und für Senioren ins Leben gerufen werden kann.
Auch hier würde die Gemeinde im Rahmen ihrer Möglichkeiten jede Unterstützung gewähren.

SONSTIGES:

Es gab noch diverse Vorschläge und Anregungen zu verschiedenen Themen, die größtenteils mit den anderen Kirchspielsgemeinden gemeinsam angegangen werden sollten:

z. B. Barrierefreiheit, ÖVPN ist zu teuer, fährt nicht am Abend und am Wochenende, Lage der Bushaltestelle, Seniorentaxi, etc.

Außerdem besteht der Wunsch zu mehr Transparenz in der Gemeindeverwaltung.
Aus diesem Anlass verbessern wir derzeit unseren Internetauftritt und laden nochmals herzlich ein zu den Gemeinderatssitzungen, deren Termine immer vorab im Heimatkurier veröffentlicht werden.



Flüchtlingshilfe:

In der Ortsgemeinde Meinborn sind derzeit drei Familien untergebracht. Dennoch sucht die Verbandsgemeinde dringend weiteren Wohnraum.
Nähere Informationen dazu finden Sie unter:
http://www.rengsdorf.de/vg_rengsdorf/Aktuelles/Flüchtlingshilfe/





Achtung! Neuer Standort Briefkasten!

Der Briefkasten in Meinborn wurde von der Deutschen Post umgesetzt. Neuer Standort ist jetzt: Kreuzung Bismarckstraße/Auf dem Löh



Der neue Gemeinderat und seine acht Ersatzleute


  Name Vorname Stimmen
1. Lehr Holger 130
2. Mertgen Ulrich 119
3. Fickewirth Horst 118
4. Neitzert Brigitte 116
5. Freund Hannelore 105
6. Velten Ralf 96
7. Troß Thorsten 89
8. Pryss Clemens 88
    Name Vorname Stimmen
  9. Pekrul Sonja 85
  10. Krämer Karl-Heinz 81
  11. Siegel Herbert 78
  12. Blasius Helmut 67
  13. Lehr Heidi 53
  14. Lehr Gerald 51
  15. Henrici Falk 33
  16. Lachnit Martin 18



Impressionen vom Bauernmarkt 2014